
Estland mit dem Camper: beste Regionen und Routen
Estland mit dem Camper: empfohlene Regionen, beste Reisezeit, Straßenzugang und praktische Hinweise für die Routenplanung.
Published 18. September 2026Last checked 19. September 2026
Währung
Euro
EUR. Kartenzahlung für fast alles, auch für einen Kaffee
Sprache
Estnisch
Englisch weit verbreitet, Russisch im Nordosten
Fahren
Rechts
90 km/h außerorts, 50 km/h innerorts, keine Gewichtsklassen
Strom
230V, Typ F
Der gleiche runde Zweistiftstecker wie auf dem größten Teil des Kontinents
Leitungswasser
Trinkbar
Frag nach kraanivesi
Notfall
112
Eine Nummer für Polizei, Feuerwehr und Krankenwagen
Gebiete Estlands
Die Regionen Estlands: Tallinn, Lahemaa, die Inseln und der Süden
Estland ist klein genug, um es an einem langen Tag zu durchqueren, und abwechslungsreich genug, dass du es nicht tun solltest. Die Nordküste hat die Hauptstadt, die Kalksteinklippen und die Herrenhäuser. Die westlichen Inseln haben ein anderes Tempo und ein milderes Klima, erreichbar mit einer kurzen Fähre oder, in einem harten Winter, über das Eis. Der Süden besteht aus Hügeln, Seen und der zweitgrößten Stadt des Landes, und er ist im Sommer der wärmste und im Winter der kälteste Teil. Wähl nach dem Monat und danach, wie viel Fährfahrplan du bereit bist, eine Woche darum herum zu planen.

Tallinn und die Nordküste
Tallinn und die Nordküste: die Einfahrt und das einzig wahre Stadterlebnis
Die Hauptstadt und die Kalkküste zu beiden Seiten davon, von Paldiski ostwärts in Richtung Narva. Fast jeder Wohnmobil, der aus Finnland ankommt, landet hier mit der Fähre aus Helsinki, und fast jeder, der aus Lettland ankommt, fährt hindurch. Es ist der einzige Teil Estlands, in dem ein großes Fahrzeug überhaupt über den Verkehr nachdenken muss, und hier gibt es auch kostenloses WLAN, gutes Essen und lange Öffnungszeiten.
Am besten von Juni bis August
What it is like
- Tallinn-Harku averages 22 °C in July and minus 1 °C in January, with August the wettest month at 85 mm.
- A medieval old town, small enough to walk, ringed by a modern city that runs on the internet.
Where to go
- Tallinn old town, parked outside and reached on foot
- Paldiski and the Pakri cliffs west of the city
For the vehicle
- No tolls and no low emission zone, even in Tallinn. City centre parking is paid and enforced.
- This is a built-up area in the legal sense for long stretches, so the darkness rule in the Traffic Act does not bite, but the ordinary parking rules do.

Lahemaa
Lahemaa: Moore, Herrenhäuser und das Beste aus dem RMK-Netzwerk
Estlands ältester und größter Nationalpark, eine Stunde östlich von Tallinn an der Nordküste. Vier Halbinseln, viel Moor, vom Eis hinterlassene Findlinge, Fischerdörfer und eine Reihe restaurierter Herrenhäuser. Es ist auch der beste Ort, um zu verstehen, was das RMK-Netzwerk eigentlich ist, denn der Park ist voller Lagerfeuerplätze, Hütten und markierter Wanderwege, und all diese sind kostenlos.
Am besten von Mai bis September
What it is like
- Kunda on this coast averages 22 °C in July and minus 1 °C in January, and it is the driest of the four regions here at 27 mm in March.
- Bog boardwalks, pine forest, boulder fields and a low rocky shore. Flat, quiet and easy walking.
Where to go
- Viru bog boardwalk, the classic short walk
- Palmse manor and the park around it
For the vehicle
- RMK sites are dense here, and each one prints its own vehicle capacity. Read the site page before you drive down a forest track.
- Protected area rules apply: roads and paths in the limited-management and protected zones are open to public use from sunrise to sunset, under the Nature Conservation Act.

Die westlichen Inseln
Saaremaa und Hiiumaa: kurze Fährfahrten, milde Winter und ein anderes Tempo
Saaremaa und Hiiumaa liegen vor der Westküste mit Muhu und einer Ansammlung kleinerer Inseln dazwischen. Beide sind mit einer kurzen Autofähre erreichbar, und im harten Winter auch über eine offizielle Eisstraße. Sie sind flacher, milder und windiger als das Festland und haben ein langsameres Tempo, dessen sich die Inselbewohner voll bewusst sind. Wacholder, Kalkstein, Windmühlen, Leuchttürme und ein Meteoritenkrater.
Am besten von Juni bis September
What it is like
- The mildest winters in the country: Vilsandi averages 1 °C in January against Tartu's minus 2, and only 21 °C in July.
- Driest of the four regions in spring, at 28 mm in April, and windy enough that it matters when you park.
Where to go
- Kuressaare castle, the best preserved in the Baltics
- Kaali meteorite crater on Saaremaa
For the vehicle
- The ferry is cheap and the surcharge is about size: 12 euros to Saaremaa and 14.30 to Hiiumaa for a motorhome, rising only if you are over 2.6 m wide or 4.0 m high.
- Book ahead in July, August and at midsummer. The boats fill and a missed sailing is a long wait.
